Leitbild/Programm - Gymnasium Bürgerwiese Dresden

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Leitbild/Programm

Schulprofil

Zukunftsschritte.21 - Unser Weg zur "BNE-Schule".

1. Schritt: Implementierung von Projekten zur Nachhaltigkeit
2. Schritt: Erstellung eines schulinternen Curriculums
3. Schritt: Schulprogramm
4. Schritt und weiter: Umsetzung, Evaluation, Verbesserungen


Aus der Ansprache zum Abschluss der ersten Klimaepoche  2010:

Nach Berechnungen verschiedener Wissenschaftler gehen die bisher bekannten Erdölvorkommen bereits ab 2030 zur Neige. Es folgen Erdgas und Kohle bis ca. 2070. Die Generationen unserer Kinder, heutigen Schüler werden betroffen sein und sich intensiv  mit der Thematik beschäftigen müssen.
„Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“ So formulierte Hans-Karl von Carlowitz 1713 als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit.
Das Prinzip hat sich inzwischen weiterentwickelt und eine Kommission der Vereinten Nationen lieferte 1987 die Definition nachhaltiger Entwicklung:
„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“
1992 einigten sich dann 178 Staaten auf dieses gemeinsame politische Leitbild der Menschheit für das 21. Jahrhundert:
Eine nachhaltige Entwicklung

  • schont die Natur

  • erhöht die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und sichert sie für die Zukunft

  • ist gerecht und trägt dazu bei, dass alle Menschen friedlich zusammen leben.

Dabei kommt der Bildung eine bedeutende Rolle zu, denn ohne umfassenden Bewusstseinswandel keine nachhaltige Entwicklung.
Bildung für nachhaltige Entwicklung versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.
In der Konsequenz haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Und daraufhin haben die Kultusministerkonferenz und die Deutsche UNESCO-Kommission eine gemeinsame  Empfehlung zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule“ verabschiedet.
„Nachhaltige Entwicklung ist eines der wichtigen Bildungsthemen unserer Zeit und die Schule dafür ein geeigneter Lernort“, sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. „Wir unterstützen  daher die Initiative der Vereinten Nationen und werben dafür, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen zu stärken. Uns ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler in diesem fachübergreifenden Lernfeld fundiertes Wissen erwerben.  Sie sollen darüber hinaus lernen, in konkreten Situationen die Auswirkungen ihres eigenen Handelns einzuschätzen.“
Im Rahmen des Programms „Transfer-21 wurden drei Unterrichts- und Organisationsprinzipien zum Erwerb von Kompetenzen entwickelt, welche die Schülerinnen und Schüler befähigen, sich mit den Schlüsselproblemen im Bereich nachhaltiger  Entwicklung auseinander zu setzen, Lösungsvorschläge kennen und bewerten zu lernen und Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen. Diese Ziele lassen sich durch die Vermittlung interdisziplinären Wissens, Formen partizipativen Lernens und die Etablierung  innovativer  Strukturen erreichen.
Genau daran versuchen wir uns nun seit reichlich einem Jahr nach der Neugründung unseres Gymnasiums zu orientieren. Vieles haben wir schon auf den Weg gebracht. Sicher ist der Weg sehr anspruchsvoll und nicht alles klappt sofort. Dazu gehören folgende  Projekte/Aufgaben/Arbeitsgebiete:

  • Fächerverbindender Unterricht in Epochen und verschiedenen Methoden

  • Plant for the Planet

  • Klimaepoche – Woche der Nachhaltigkeit

  • Platform11+ TJG

  • Gesunde Schule

  • Europatag

  • Wirtschaft in Dresden.

BNE kann nur als schulische Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden, da sie die Strukturen und Kommunikationsformen innerhalb der Schule und ebenso auf das schulische Umfeld hin verändert. Dabei spielen externe Kooperationspartner eine große Rolle.

Interpretation des Logos
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü