Hauptmenü
Zukunftsschritte.21 -
1. Schritt: Implementierung von Projekten zur Nachhaltigkeit
2. Schritt: Erstellung eines schulinternen Curriculums
3. Schritt: Schulprogramm
4. Schritt und weiter: Umsetzung, Evaluation, Verbesserungen
Aus der Ansprache zum Abschluss der ersten Klimaepoche 2010:
Nach Berechnungen verschiedener Wissenschaftler gehen die bisher bekannten Erdölvorkommen bereits ab 2030 zur Neige. Es folgen Erdgas und Kohle bis ca. 2070. Die Generationen unserer Kinder, heutigen Schüler werden betroffen sein und sich intensiv mit der Thematik beschäftigen müssen.
„Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“ So formulierte Hans-
Das Prinzip hat sich inzwischen weiterentwickelt und eine Kommission der Vereinten Nationen lieferte 1987 die Definition nachhaltiger Entwicklung:
„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“
1992 einigten sich dann 178 Staaten auf dieses gemeinsame politische Leitbild der Menschheit für das 21. Jahrhundert:
schont die Natur
erhöht die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und sichert sie für die Zukunft
ist gerecht und trägt dazu bei, dass alle Menschen friedlich zusammen leben.
Dabei kommt der Bildung eine bedeutende Rolle zu, denn ohne umfassenden Bewusstseinswandel keine nachhaltige Entwicklung.
Bildung für nachhaltige Entwicklung versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.
In der Konsequenz haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Und daraufhin haben die Kultusministerkonferenz und die Deutsche UNESCO-
„Nachhaltige Entwicklung ist eines der wichtigen Bildungsthemen unserer Zeit und die Schule dafür ein geeigneter Lernort“, sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. „Wir unterstützen daher die Initiative der Vereinten Nationen und werben dafür, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen zu stärken. Uns ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler in diesem fachübergreifenden Lernfeld fundiertes Wissen erwerben. Sie sollen darüber hinaus lernen, in konkreten Situationen die Auswirkungen ihres eigenen Handelns einzuschätzen.“
Im Rahmen des Programms „Transfer-
Genau daran versuchen wir uns nun seit reichlich einem Jahr nach der Neugründung unseres Gymnasiums zu orientieren. Vieles haben wir schon auf den Weg gebracht. Sicher ist der Weg sehr anspruchsvoll und nicht alles klappt sofort. Dazu gehören folgende Projekte/Aufgaben/Arbeitsgebiete:
Fächerverbindender Unterricht in Epochen und verschiedenen Methoden
Plant for the Planet
Klimaepoche – Woche der Nachhaltigkeit
Platform11+ TJG
Gesunde Schule
Europatag
Wirtschaft in Dresden.
BNE kann nur als schulische Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden, da sie die Strukturen und Kommunikationsformen innerhalb der Schule und ebenso auf das schulische Umfeld hin verändert. Dabei spielen externe Kooperationspartner eine große Rolle.