1. Schulbedingungen und -verhältnisse Die Kategorie berücksichtigt die materiell-gegenständlichen-räumlichen Faktoren als Rahmenbedingungen für die Gesundheit der Schulakteure. Sie schließt ökologische und sicherheitsrelevante Bereiche ein. |
- Zurzeit Nutzung eines Altbaus, bis zur Fertigstellung des Neubaus - im Altbau: Maßnahmen zur Schalldämmung, Aufstellen von Trinkbrunnen, Arbeitsbereiche im Schulhaus, Essenbereich, Schülerküche - großer Außenbereich mit Ballspielplatz, Tischtennis, Wiesen, Bänken |
2. Gesundheitskompetenzen In dieser Kategorie werden die individuellen Gesundheitskompetenzen, d.h. die gesundheitlich relevanten Lebenskompetenzen der Schulakteure betrachtet. |
- Programm "Mind Matters": 5. Klasse: Thema Freunde kennenlernen, Freunde behalten 6. Klasse: Thema Mobbing 7. Klasse: Thema Stress - im Epochenunterricht: 6. Klasse: gesunde Ernährung 7. Klasse: Schön Gesund - Sport, Bewegung: Bewegungspause Wintersporttag, Sammersporttag, Kennenlernfahrt, Skilager, Turniere - Ernährung: Frühstückspause, Mittagessen (Küche mit großem Selbstkochanteil) - Lehrerfortbildung: zu den Themen Stress und Burn Out |
3. Schulkultur und Schulklima Die Kategorie soll Auskunft über den erreichten Grad der kulturellen Schulentwicklung geben, wie die Konzeptionen, Verantwortlichkeiten, Strukturen und Kooperationen der Schule den Prozess der gesundheitsförderung unterstützen und somit dazu beitragen, den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule besser zu erfüllen. Der Aspekt des Schulklimas betrachtet die Arbeitszufriedenheit der und das Wohlbefinden der Schulakteure und stellt die Gestaltung von Beziehungen untereinander, die gesunde Kommunikation und Organisation von Schule in den Mittelpunkt der Betrachtung. |
Kommunikation und Organisation: - regelmäßige Schulversammlungen mit allen Schülern und Lehrern - intensive Arbeit in den Gremien Schülerrat, Lehrerrat, Elternrat, Schulkonferenz; Anleitungen der Klassenräte - Kommunikation über die Internetplattform "lo-net2"; hier haben alle Schulakteure ihren persönlichen Zugang - Schulmanagement in flacher Hierarchie, Organisation der Projekte im Projektmanagement - regelmäßige Sprechzeiten und Elternsprechtage Gestaltung der Beziehungen untereinander: - gemeinsame Veranstaltungen: Feier zum Gründungsjahrestag; GTA-Tag zum Schuljahresbeginn; Tag der offenen Tür; Präsentationen; offene Vorträge - Lehrer: Klausurtagungen, Fortbildungen, Meetings, Tandem-Bildung, Filmvorführungen, Veranstaltungen zu Höhepunkten Kooperationen: - Sportvereine, Institutionen und Vereine regelmäßige Evaluation: - interne Evaluation, Schülerbefragung - Teilnahme der Eltern an Befragung durch TU/SZ - jährliches Führungsfeedback
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4. Unterricht und Schulleben In dieser Kategorie geht es um die Qualität des Unterrichts in Bezug auf die Einbeziehung gesundheitsfördernder Gesichtspunkte und gesundheitlich relevanter Felder in den Unterricht. |
- Blockunterricht mit der Möglichkeit flexibler Pausen (kein Klingeln) - Methodenvielfalt - wöchentliche Stunden zur individuellen Förderung, Klassenleiterstunden, Lernen lernen (jeweils Mittwoch 1./2. Stunde in allen Klassen) - fächerverbindender Unterricht zum Thema Gesundheit - Augenblicke - Projekt (Streitschlichter) - Gesundheitsthemen im sportlichen Profil |
5. Qualitätsmanagement In der Kategorie geht es um die Sicherung und Verbesserung der Schulqualität im Hinblick auf den Aufbau und die Nutzung dafür geeigneter Strukturen und Verantwortlichkeiten. |
- Qualitätsbeauftragte für Gesunde Schule - Projektverantwortliche für die verschiedenen Aufgabenbereiche - Festlegung jährlicher Teilziele und langfristiger Zielstellungen - Fortbildung - Evaluation - Erarbeitung eines Qualitätsberichtes - Berichterstattung in Schulkonferenz - Öffentlichkeitsarbeit, Transparenz |